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Chatgar

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Antworten nicht geprüft
Fass mir die wesentlichen Aussagen zum Baugrund zusammen — was heißt das für die Gründung?
Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf 2,4 MB

Das Gutachten beschreibt einen zweischichtigen Baugrund am Laaer Berg:

  • Schwemmsande bis 4,2 m unter Gelände, locker bis mitteldicht gelagert, Grundwasser ab etwa 3,6 m Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 4
  • Wiener Tegel ab 4,2 m, steif bis halbfest, mit der Tiefe zunehmend fest; die Bohrungen reichen bis 22 m und haben ihn nicht durchteuft Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 5

Für die Gründung zieht das Gutachten daraus drei Schlüsse:

  1. Flachgründung ausgeschlossen. Die Sande sind für die Lasten eines siebengeschoßigen Wohnbaus zu wenig tragfähig, und die Setzungen wären ungleichmäßig Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 9.
  2. Bohrpfähle in den Tegel. Empfohlen werden Bohrpfähle Ø 90 cm mit mindestens 8 m Einbindung in den Tegel — je nach Last also 12 bis 18 m Pfahllänge Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 11.
  3. Wasserhaltung während der Bauzeit. Die Baugrube liegt unter dem Grundwasserspiegel; das Gutachten empfiehlt eine dichte Umschließung statt einer offenen Absenkung, weil das Nachbargebäude in 6 m Abstand setzungsempfindlich ist Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 14.

Offen lässt das Gutachten die Pfahlprobebelastung: Es empfiehlt sie, legt aber keine Anzahl fest — das wäre mit dem Prüfstatiker abzustimmen.

Aus den relevanten Stellen beantwortet
Welche Setzungen sind zu erwarten, und was empfiehlt das Gutachten zur Beweissicherung?

Setzungsprognose: Für die Pfahlgründung rechnet das Gutachten mit maximal 18 mm Setzung am Neubau und bis zu 6 mm am Nachbarhaus, überwiegend während der Bauzeit Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 16. Die Winkelverdrehung bleibt damit unter 1/500 — für das Gründerzeithaus unkritisch, aber nicht vernachlässigbar.

Beweissicherung — das Gutachten empfiehlt vier Maßnahmen:

  • Fotodokumentation und Rissmonitoring am Nachbarhaus vor Baubeginn, mit Rissmarken an den Bestandsrissen Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 17
  • Setzungsmesspunkte an beiden Gebäuden: Nullmessung vor dem Pfahlbau, danach wöchentlich bis zum Abschluss des Rohbaus
  • Grundwasserpegel in zwei Messstellen, weil eine Absenkung von mehr als 0,5 m unter dem Nachbarhaus Setzungen auslösen kann
  • ein Alarmwert von 12 mm am Neubau und 4 mm am Nachbarhaus, ab dem die Bauleitung zu verständigen ist Geotechnisches Gutachten Baugrund.pdf, S. 18

Wenn du willst, formuliere ich daraus einen Absatz für den Bauvertrag oder eine Checkliste für die Bauleitung.

Aus den relevanten Stellen beantwortet
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